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verantwortlich für den Inhalt:
Prof. Dr. Hans-Jürgen Weißbach
weissbac@fb3.fh-frankfurt.de

bei technischen oder formalen problemen mit dieser seite:
webmaster@wiper.de

 

Folgeprojekte
  • Codes.up Kompetenzentwicklung von Start-ups [www.codes-up.de]
    Unter Leitung von Prof. Dr. Martina Voigt (Arbeitsgebiet: Soziale und kommunikative Schlüsselqualifikationen) und Prof. Dr. Hans-Jürgen Weißbach (Arbeitsgebiet: Technikbewertung und Innovations- und Wissensmanagement) haben von Oktober 2001 bis März 2004 Dr. Vera Jost (Arbeitsgebiet: Biografieforschung) und Michele Wiecha (Arbeitsgebiet: e-Society) an der FH Frankfurt am Main im Forschungsprojekt „Kompetenzentwicklung von Start-Ups“ gearbeitet. Dabei handelte es sich um einen Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Betriebliche Weiterbildungsforschung e.V. Berlin. Es erfolgte eine Kooperation mit anderen Projekten im Programmschwerpunkt „Lernen im Prozess der Arbeit“.

    Dem Forschungsvorhaben liegt als Arbeitsmodell die Idde ein dynamischen Kompetenz-Portfolios zugrunde: Aus einem selektiven Kompetenzen-Mix der Start-Ups erwachsen Chancen, die zu Strategien der Existenzgründung und zu Rekrutierungsstrategien verarbeitet werden. Aus der Formulierung dieser Strategien, aus Feedbacks durch Beratung und vor allem aus Kundenkontakten werden Kompetenz- und Qualifikationsengpässe sichtbar, aus denen sich wiederum Folgebedarfe definieren lassen, auf die die GründerInnen reagieren. Die so neu erzeugten Kompetenzen fließen dann in das Portfolio ein; alte nicht mehr benötigte Kompetenzen verlieren hingegen an Bedeutung. Eine zentrale These ist, dass sich GründerInnen verstärkt als Investoren gegenüber diesen Kompetenzen bzw. ihren Trägern verhalten (auch sich selbst gegenüber: „Ich-AG“, „Me-Incorporated“) und sie situationsbedingt selektiv zukaufen oder abstoßen. Dadurch wird jedoch eine kontinuierliche Personalentwicklung und ein kumulatives Lernen im Arbeitsprozess erschwert, was es im Projekt empirisch zu überprüfen gilt.

    Ziele des Forschungsvorhabens sind die Analyse der Kompetenzsituation von Start-ups und eine Identifizierung von Engpassfaktoren, die den Unternehmenserfolg behindern könnten (1), die Beschreibung von Verläufen von Kompetenzentwicklung in Abhängigkeit von Erfahrungen und Feedbacks während und nach der Gründungsphase und die Entwicklung einer Typologie, die typische Entwicklungsmuster abbilden kann (2), die Evaluation von Strategien und Prozessen der Kompetenzentwicklung (3) sowie die Formulierung von Handlungsempfehlungen zur Personalentwicklung in Start-Ups (4). Ferner interessiert sich das Team auch für Unterschiede zwischen Gründungen in Ost- und Westdeutschland (5).

    Im Zentrum des methodischen Designs des Forschungsvorhabens steht die systematische Betrachtung der Selbsteinschätzung der GründerInnen und Ihrer MitarbeiterInnen einerseits und der Fremdeinschätzung durch Gründungs- und Qualifizierungsexperten andererseits. Als Methoden werden Expertengespräche, halbstandardisierte Fragebögen und Case Studies (Längsschnittstudien mit insgesamt drei (Intensiv)interviews zu verschiedenen Zeitpunkten) eingesetzt. Insgesamt werden 15 zwei bis ca. vier Jahre alte Neugründungen in die Untersuchung einbezogen. Außerdem werden Interviews mit 18 GründungsberaterInnen geführt. Regionale Schwerpunkte der Erhebung sind das Rhein-Main-Gebiet und Berlin/Brandenburg.

     
  • Servicebezogenes Wissensmanagement. Laufzeit: 2002. Im Rahmen des von der FH und vom HMWK geförderten Projekts werden fünf Fallstudien zu neuen Strategien des Service im Maschinenbau und in der Automatisierungstechnik durchgeführt. Leitung: Prof. Dr. Hans-Jürgen Weißbach.

  • Die FH Frankfurt am Main, Prof. Dr. Weißbach, erstellt eine Vorstudie (Feasability Study) zur Errichtung einer virtuellen Bildungsplattform für die Lernende Region Main-Kinzig-Kreis 
     Sehen Sie ggf. auch auf die Webseiten des Kreises:

  • Wissens- und Informationsmanagement bei einem Finanzdienstleister. 
    Ziel ist die Verbesserung des Info- und Wissensflusses zwischen dem Dienstleister und seinen Kunden (freien Finanzmaklern).  Ansprechpartner: Prof. Dr. Hans-J. Weißbach (FH Frankfurt), Laufzeit: 4 Monate in 2001.

    Ein Finanzdienstleister des Rhein-Main-Gebiets hat sich in das Geschäft zwischen unabhängigen Finanz- und Versicherungsmaklern einerseits und Investmentgesellschaften, Banken und Versicherungen andererseits eingeschaltet. Er bündelt das Geschäft, übernimmt das Provisionsclearing und stellt den Maklern aktuelle Produktinformationen, allgemeine Geschäftsbedingungen usw. zur Verfügung, und zwar auf Basis einer selbst entwickelten und von den Kunden genutzten Software. Diese Software stellt zugleich ein Kernprodukt dar verkörpert auch das „Kernwissen“ des Unternehmens. Die von den Produktanbietern in den Datenpool fließenden Daten müssen geprüft und bearbeitet, durch eigene Texte ergänzt und den Maklern auf verschiedenen Kanälen zur Verfügung gestellt werden (Fax, email mit Bild-Attachment, High-Quality-Druck etc.). Laufende IT-Projekte, Toolvielfalt, Datensuche, -eingabe und -bearbeitung verursachen tendenziell hohe Aufwände. Diese sollen durch Schaffung einer einheitlichen Datengrundlage und klarer organisatorischer Routinen für Eingabe, Pflege, Serienbriefe usw. vermieden werden. Zugleich sollen die Effizienz der Information für den Kunden und das Image des Anbieters als stets aktueller Datenlieferant gefördert werden. Geklärt werden Fragen der Verteilung des Wissens und der Entwicklung von Organisationsroutinen im Umgang mit aktuellen Informationen.

  • Qualifizierung zum Prozessgestalter für das Management von Veränderungsprozessen nun auch an der Fachhochschule Frankfurt am Main 11.10.2002 bis 13.12.2003 .

    Aktuelle Infos unter www.progres-net.de !

  • Evaluation des Telearbeit-Pilotprojekts bei der Deutschen Lufthansa 
    (Fragebogenuntersuchung von TelearbeiterInnen, KollegInnen und
    Führungskräften in zwei Phasen,) Auftraggeber: Deutsche Lufthansa.
    Laufzeit Okt. 1999-Juli 2000, Leitung: Prof. Dr. Hans-Jürgen Weißbach 

  • Entwicklung von Elementen des Curriculums "Prozessgestaltung".
    (Module: Training kommunikativer und sozialer Kompetenzen und
    Wissensmanagement für Prozessgestalter) Auftraggeber: Institut Arbeit
    und Technik Gelsenkirchen, Projekt ProGRes. Laufzeit: Juli 2000-Oktober
    2000. Leitung: Prof. Dr. Martina Voigt, Prof. Dr. Hans-Jürgen Weißbach

  • Projekt Euro-Telework 1999/2000 (siehe auch www.euro-telework.org)

    L’obiettivo è adeguare le ralazioni industriali

    Secondo Hans-Juergen Weissbach della Fachhochschule di Francoforte, autore del rapporto su „Regolazione de telelavoro e dialoge sociale“ le caratteristiche del mercato del lavoro nella società dell’informazione mal si adattano al tradizionale modello di impiego subordinato a tempo piano e indeterminato da svolgersi all’interno dell’azienda. Sollecitazioni per l’adeguamento del sistema di relazioni industriali, dice Wiessbach, provengono dalla Ue che considera il telelavoro uno degli indicatori più visibili del cambiamenti nell’organizzazione del lavoro e raccomanda alle parti sociali di costruire quadro di relazioni industriali che garantisca diritti e doveri di telelavoratori e datori di lavoro.

    In Italia dal 1994 si stipulano accordi aziendali e settorali per l’avvio di sperimentazione, mentre il publico impiego già dispone di un regolamento generale e di un accordo sindacale. Nel luglio 200 è stato stipulato da Confindustria e sindicato il primo contratto nazionale della New economy per dare regolazione omogenea a forme lavorative flessibile molto diffuse presso aziende di telecommunicazione e di servici rete. Nel resto d’Europa la situazione è eterogenea. In Austria il 90 % de telelavoratori non ha un accordo formale, ma ne esistono di importanti in alcune aziende e settori. In Germania, l‘8 % di telelavoratori ha un accordo collettivo. I Paesi scandinavi e la Gran Bretagna sono le aree europee in cui il telelavoro è più diffuso mentre nel paesi dell’Est sta rapidamente avanzando. Il tasso di telelavoratori a domicilio in Slovenia è del 5 % della forza lavore. In Ungheria, Russia, Lituania, Ucraina e Romania invece il telelavoro è diffuso fra giovani disoccupati con alta qualifica, all’interno des mercato del lavoro internazionale.“

    (Il Sole – 24 ore, 20. dic. 2000)

letzte Bearbeitung: 14.07.04