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Ideenpipeline

 

Dieses Konzept tritt an die Stelle des alten Kaskadenmodells der Wissensproduktion. Eine Idee wird gezielt über mehrere Stationen hin entwickelt, gefiltert und immer wieder bearbeitet, bis ihre Nützlichkeit und Umsetzbarkeit erwiesen ist. "Pumpstationen" sind Wissensmultiplikatoren und Transfereinrichtungen, die immer wieder konkrete Nachfragen nach neuen Problemlösungen und Ideen an die Hochschulen und Forschungseinrichtungen herantragen ("Sogfunktion") und die gefundenen Lösungen an die Endanwender weitergeben. Es laufen also Steuersignale in beiden Richtungen; auch die Ideenströme sind umsteuerbar. Um im Bild zu bleiben: Große Querschnitte verzweigen sich mit Spezialisierung und adressatengerechten Aufbereitung des Wissens in immer kleinere Rohrleitungen. Die Strömungsgeschwindigkeit des Wissens nimmt mit der Spezialisierung und Anwendungsnähe relativ zu; sie kann entweder durch Druck oder Sog erhöht werden. Versiegt die Ideenförderung, reicht der Vorrat in der Pipeline oft noch für eine gewisse Zeit.

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letzte Bearbeitung: 22.10.09