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Kaskadenmodell der Wissensproduktion

Die platonische Vorstellung, dass Wissen zuerst ohne Verwertungskontext in der Grundlagenforschung produziert wird, dann nach einigen Jahren an die angewandte Forschung übergeben wird, von dieser dann in die F&E-Abteilungen der Betriebe gelangt und schließlich in die Produktion und auf den Markt. Es "fällt" sozusagen wie in einem Wasserfall von hohen Niveaus auf immer tiefere, anwendungsorientierte. Treiber ist allein der Kreativitätsüberschuss der Forscher, nicht der Sog der Nachfrage.

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letzte Bearbeitung: 22.10.09