
Kaskadenmodell der Wissensproduktion
Die platonische Vorstellung, dass Wissen zuerst ohne Verwertungskontext
in der Grundlagenforschung produziert wird, dann nach einigen Jahren an die
angewandte Forschung übergeben wird, von dieser dann in die
F&E-Abteilungen der Betriebe gelangt und schließlich in die Produktion
und auf den Markt. Es "fällt" sozusagen wie in einem Wasserfall
von hohen Niveaus auf immer tiefere, anwendungsorientierte. Treiber ist
allein der Kreativitätsüberschuss der Forscher, nicht der Sog der
Nachfrage.
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