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Gruppengedächtnis (Transactive Memory System)

Das Gruppengedächtnis bezeichnet die Fähigkeit, Wissen in einer Gruppe zu speichern. Von prozeduralem Gruppengedächtnis spricht man, wenn Personen andere Personen als Erweiterung des eigenen Gedächtnisses nutzen, indem sie Vorstellungen darüber entwickeln, was sich die betreffenden Personen gut und was sie sich eher nicht merken können. Dementsprechend wird das eigene Gedächtnis - meist unterbewusst - beeinflußt. Nur die gesamte Gruppe kann sich dann gemeinsam an einen Sachverhalt erinnern. Dafür hat sich auch die Bezeichnung Transactive Memory eingebürgert.

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letzte Bearbeitung: 22.10.09