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Lernende Organisation
Eine Lernende Organisation steht mit ihrer Umwelt durch zahlreiche Feedbacksysteme an allen Schnittstellen in Verbindung – zu Kunden, Markt, Konkurrenz, Politik, Shareholders und Stakeholders. Sie vermeidet die Fixierung auf sich selbst und die Bedürfnisse ihrer Mitglieder und sichert sich so die aktuellen Informationen, die für ihre Anpassung an die sich verändernde Umwelt wichtig sind. Sie ist jederzeit auf Überraschungen gefasst, bereitet ihrer Umwelt aber auch Überraschungen durch Produktion von Innovationen (R. Wimmer).
Die Lernende Organisation zeichnet sich dadurch aus, dass auf jeder ihrer Ebenen – Individuum, Team, Gesamtorganisation - die handlungsleitenden Annahmen und mentalen Modelle, die Strukturen und Abläufe, die Feedbackprozesse und Lernschleifen, die Strategie und Identität der Organisation ständig reflektiert und verändert werden. Die Organisation ist also in der Lage, ihre eigenen Strukturen und Abläufe in Abhängigkeit von Umweltveränderungen selbst flexibel zu gestalten. Das setzt aber voraus, dass die Strukturen und Abläufe nicht zu stark fixiert und eher lose gekoppelt sind. Die lernende Organisation unterstützt Initiativen zur eigenständigen Problemlösung auf allen Ebenen und schafft dafür Lerninfrastrukturen, aber auch Lernchancen (C.O. Scharmer) für alle Mitglieder.
Hans-Jürgen Weißbach
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letzte Bearbeitung: 22.10.09
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