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Die Denkfabrik ist ein regionales Forum, das verschiedene Akteure befristet und in wechselnden Netzwerken zusammenführt, um verwertbare Produkt- oder Projektideen zu generieren. Den Akteuren werden dabei systematische Problemlösungshilfen angeboten, um ein planvolles Vorgehen und Synergien bei der Lösung der Probleme zu erzielen.

Denkfabriken arbeiten unternehmensübergreifend und regional. Als Beispiel sei die Züricher Denkfabrik Arbeit angeführt, die hochqualifizierte, phasenweise Beschäftigungslose oder Personen in beruflichen Übergangsphasen zusammenführt. Deren Ideen (Existenzgründungs-, Projekt-, Produktideen) werden von Beratern und Trainern auf ihre Machbarkeit hin überprüft. Die Teilnehmer profitieren wechselweise von ihren Produkt- und Vermarktungsideen sowie von ihren Kontaktnetzen. Zusätzlich bestehen gezielte Weiterbildungs- und Coachingmöglichkeiten (z.B. in Präsentationstechnik, Projektmanagement, Bewerbungstechnik). Das Konzept kann auch mit Job- oder Existenzgründerbörsen verknüpft werden. In einer hohen Fluktuation der Teilnehmer besteht die Chance zur ständigen Selbstreflexion und Überprüfung des eigenen Konzepts.

Es bestehen Kooperationschancen mit Unternehmen, die ihre Projektideen bearbeiten lassen und dafür gezielt Mitarbeiter rekrutieren können.

Beispiel: Denkfabrik Arbeit der Stadt Zürich, Dienststelle Ergänzender
                Arbeitsmarkt

Literatur: Neue Zürcher Zeitung 30.6.99, S. 37

letzte Bearbeitung: 22.10.09