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Knowledge Map

Die K.M. ist eine Sammelbezeichnung für eine Vielzahl von Methoden, die auf dem Prinzip beruhen, dass Mitarbeiter Wissen nur nutzen, wenn sie es selbst auffinden, akzeptieren und seinen Nutzen für die Projektarbeit einsehen. Sie akzeptieren z.B. strategisches oder Marketingwissen, das ihnen "von oben" vorgegeben wurde, nur sehr ungern. Umgekehrt hat die Spitze der Organisation oft nur einen ungenauen Eindruck von den Selbsteinschätzungen ihrer Mitarbeiter in Bezug auf ihren Qualifikationsstand und von ihren Qualifizierungswünschen.

In einem Prozess von 1-1 1/2 Std. können jeweils 6-8 Mitarbeiter in angeleiteter Teamarbeit in vertrauensvoller Atmosphäre benennen, welche Wissenspotenziale sie in sich selbst erkennen und welche neuen Wissenselemente sie für die Durchführung eines bestimmten Projekts benötigen. Sie visualisieren das Ergebnis auf einem ca. 1x2 m großen sheet (wobei sie ihre eigene aktive Rolle verdeutlichen sollen) und benutzen dabei Bilder, Metaphern usw. (z.B. wo sind wichtige Wissens"quellen" oder -"ströme"?). Der Coach versucht einerseits durch Fragen die Kreativität der Teilnehmer zu stimulieren und weist andrerseits auf faktische Handlungsbedingungen und Einschränkungen hin, wenn die Mitarbeiter zu sehr "abheben". Aus den Landkarten werden lokale Handlungspläne abgeleitet und Potenziale aufgezeigt, die dann auf der Ebene von großen Teams, Abteilungen usw. stufenweise weiter verdichtet werden können - bis hin zu einem organisationsweiten Soll-Ist-Vergleich und zu konkreten Maßnahmeempfehlungen.

letzte Bearbeitung: 22.10.09